Tipps um dauerhaft motiviert zu bleiben Beitragsbild

Motiviert sein und motiviert bleiben!

Bist Du ein Zugpferd oder musst Du mit aller Kraft zu etwas bewegt werden? Kannst Du Dich selbst motivieren oder braucht es jemanden, der mit Peitsche und Trillerpfeife hinter Dir steht? Legst Du die Füße auf den Tisch, wenn der Chef nicht da ist oder bleibst Du weiter am Ball und treibst Aufgaben selbstmotiviert weiter? Was ist Motivation und wie kannst Du motiviert bleiben? Wie verlierst Du Deine Ziele nicht aus den Augen und wie spornst Du Dich immer wieder zu guten Leistungen an? Wie kannst Du motiviert bleiben, auch wenn Du noch keine Fortschritte siehst? Warum ist es gerade als Misophoniker wichtig, nicht die Flinte ins Korn zu werfen? Alle diese Fragen klären wir in diesem Blogartikel!

Was ist Motivation wie kann man motiviert sein?

Klären wir erst mal, was Motivation überhaupt ist. Der Duden trifft folgende Definition:

Definition von Motivation
Definition von Motivation (Quelle: https://www.duden.de/rechtschreibung/Motivation)
Synonyme von Motivation
Synonyme zu Motivation (Quelle: https://www.duden.de/rechtschreibung/Motivation)

Im Grunde handelt es sich bei der Motivation um diejenigen Gründe, die Dich zum Handeln antreiben. 

Was ist Dein Motiv, etwas zu anzufangen und auch durchzuziehen? 

Was treibt Dich an? Was treibt Dich an, um am zu Ball bleiben? Was sind Deine Beweggründe? Was ist Dein Motiv?

Beim Begriff der Motivation kann zwischen intrinsisch („von innen her, aus eigenem Antrieb; durch in der Sache liegende Anreize bedingt“, siehe Duden) und extrinsisch („von außen her [bestimmt, gesteuert, angeregt]“, siehe Duden) unterschieden werden. 

In diesem Blogartikel wollen wir uns auf die intrinsische Motivation konzentrieren, insbesondere in Zusammenhang mit der Visualisierung von Zielen durch ein Motivationsboard. Was das ist, klären wir gleich.

Motiviert bleiben mit intrinsischer Motivation?

Ist intrinsische Motivation wichtig? Für mein Empfinden, Ja! Intrinsische Motivation ist deshalb wichtig, weil sie Dich aus eigenen Stücken handeln lässt und Du von keiner externen Motivationsquelle abhängig bist.

Ob Du für etwas intrinsisch motiviert bist erkennst du meistens daran, dass Du für eine Aufgabe brennst und Dir das Spaß macht, was Du gerade tust. 

Du bist meistens dann intrinsisch motiviert, wenn Du bei diesen Aufgaben die Zeit vergisst und dabei nicht auf die Uhr schaust. Das ist ein guter Indikator, um herauszufinden, für was Du brennst und für was nicht.

Die intrinsische Motivation lässt Dich neue Dinge ausprobieren, Du hast dabei keine Angst Fehler zu machen und wenn doch welche passieren, machst Du dennoch weiter.

Gepaart mit einem gesunden Mindset und ohne Angst vor Fehlern ist diese Kombination Gold wert. Du brauchst nicht unbedingt kurzfristig eine Belohnung, um weiterhin motiviert zu sein

Du bist geduldig und kannst auf Erfolge warten (Lies hierzu den Blogartikel Ungeduld? Schluss damit!).

Im Gegenzug kannst Du Dir sicher vorstellen, wie lästig Aufgaben sein können, die Du nur durch extrinsische Motivation erledigt bekommst. 

Bei diesen Aufgaben gehst Du nicht auf, Du brennst nicht dafür, sie müssen eben erledigt werden, um beispielsweise Geld oder Anerkennung zu verdienen. Ein notwendiges Übel, es muss halt sein.

Dauerhaft extrinsisch motiviert werden zu müssen geht nicht lange gut. Vermutlich leidet Deine Arbeitsqualität darunter, wenn Du von außen zu etwas motiviert werden musst. Du arbeitest für das Geld oder um Strafen und Schmerz zu vermeiden.

Du erledigst Aufgaben nicht um ihrer selbst Willen. Einen Job zu finden, der Dir dauerhaft Spaß macht, bei dem Du gefordert bist und der Dir eine Art Erfüllung und Zufriedenheit bringt, ist langfristig gesehen die bessere Wahl. Ja, ich weiß… Leichter gesagt als getan.

Wie bleibst Du intrinsisch motiviert?

Auch in schwierigen Phasen ist es wichtig motiviert zu bleiben. 

Daher die Frage: wie schafft man das? Wie schaffst Du das? Wie motivierst Du Dich langfristig?

Mir persönlich hilft hierzu mein Motivationsboard (Synonyme Goal Board, Vision Board). Mein Motivationsboard im Badezimmer zur Visualisierung meiner Ziele. Hier kann ich es jeden Tag sehen.

Motivationsboard

Mit einem Motivationsboard motiviert bleiben?

Indem Du Dir Deine ganz persönlichen Ziele und anzustrebenden Erfolge visualisierst, bleibst Du motiviert und weißt, wofür Du arbeitest und Dich anstrengst. Doch damit nicht genug: Stell Dir auch konkret Dein Leben vor, wie Du es gerne hättest.

Stelle Dir vor, wie Du in Deinem Porsche durch die Innenstadt blubberst, wie Du Abends auf Deiner Dachterrasse auf das Meer blickst, wie Du in der Hängematte am Strand liegst und einen kalten Mojito schlürfst — sofern das Deinen Zielen entspricht.

Mein Motivationsboard besteht aus sechs unterschiedlichen Bildern. Das Bild vom Strand erinnert mich daran, dass ich gerne reise gerne unterwegs bin. 

Bei den Autos geht es weniger um die Autos an sich, sondern eher um die damit verbundene finanzielle Freiheit, die ich irgendwann einmal erreichen will. 

Frei nach dem Motto: „ich könnte, wenn ich wollte“. Zudem möchte ich irgendwann mal in einer Wohnung oder einem Haus wohnen und auf die Lichter der Stadt blicken — wirkt sehr entspannend auf mich.

Was meine ich mit: ich könnte wenn ich wollte: Ich bin keineswegs materialistisch eingestellt. 

Viel mehr geht mir es bei den Bildern von Luxusgegenständen mehr um das Gefühl, was sie in mir hervorrufen. Mein Motivationsboard vermittelt mir das Ziel, sorgenlos und gelassen zu sein. 

Ich könnte aufhören mit arbeiten wenn ich wollte, ich könnte reisen, so lange ich will und wohin ich wollte.Das Bild des Lamborghini trifft es ganz gut: Ich könnte damit 300 km/h fahren und richtig Vollgas geben, wenn ich wollte. 

Aber ich kann damit auch langsam fahren. Ich will keine Grenzen mehr merken, finanziell frei sein, mich gut fühlen, gelassen und ungehemmt durchs Leben gehen.

Das Motivationsboard hat für mich persönlich mehr symbolischen als materialistischen Charakter. Natürlich wäre es schön, wenn ich irgendwann mit einem Lamborghini durch die Straßen rollen könnte… 

Darum geht es mir aber nicht primär beim, sondern eher um die damit einhergehende Freiheit und Sorglosigkeit. Mit einer finanziellen Polster im Rücken lässt es sich auch bestimmt etwas gelassener Leben.

Wieso brauchst Du auch ein Motivationsboard?

Du brauchst nicht unbedingt ein Motivationsboard, um Deine Ziele zu visualisieren. Aber es hilft dabei, indem Du es jeden Tag siehst. Daher kann Dir, empfehlen Dir auch ein Motivationsboard anzulegen.

Geh hierfür in Dich und stelle Dir konkret vor, was Du in Deinem Leben erreichen willst. Ist es der Traumkörper? Familie mit Kindern? Haus mit Garten und Balkon? Ein neuer Mercedes AMG? Eine neue Küche mit Kochinsel? Ein Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff? Urlaub mit den Freunden? Abschluss einer Ausbildung? Abschluss eines Studiums? Willst Du Deinen Doktortitel erreichen? Willst Du ein bestimmtes Gericht perfekt kochen können? Willst Du Meister im Videoschnitt werden? Möchtest Du Speaker oder Coach werden?

Finde mindestens 5 Bilder und Ziele heraus, die Dich antreiben und in Dir ein Gefühl der Motivation hervorrufen.

Hänge das Motivationsboard an einer Stelle auf, wo Du es jeden Tag sehen kannst, zwangsläufig, wie beispielsweise im Badezimmer oder im Schlafzimmer. Es soll gut sichtbar angebracht werden.

„Jeder will in den Himmel, aber niemand will sterben.“

Das folgende Video vom YouTube Kanal Motiversity mit Will Smith spricht mir aus der Seele und ist für meine Begriffe unglaublich motivierend.

Die angesprochene Selbstdisziplin im Video kannst Du auch auf den Umgang mit Deiner Misophonie übertragen. 

Motiviert bleiben mit diesen 6 Tipps

Im folgenden Bild sind 6 Tipps zusammengefasst, wie Du motiviert bleiben kannst, auch wenn es mal nicht so läuft, wie Du es Dir vorstellst. Schau Dir die Grafik an schlechten Tagen an, wenn Du häufig getriggert wurdest, wenn Du Dich leer fühlst und Dich nach innerer Ruhe sehnst.

6 Tipps um trotz Misophonie motiviert zu bleiben
6 Tipps um dauerhaft motiviert zu bleiben

Motivation bleiben für Misophoniker

Als Misophoniker hast Du Dein Päckchen zu tragen. Der Alltag fällt Dir schwer, Du bist nach einem Trigger unter Umständen antriebslos. Du fühlst innere Leere und hast den dringlichen Wunsch nach Ruhe

Was lässt sich in solchen Situationen nicht den Glauben verlieren? Was lässt Dich nicht die Motivation verlieren? Wie kannst Du dennnoch nach Deinen Zielen streben und nicht die Flinte ins Korn werfen?

Die Antwort ist: für etwas größeres, besseres, schöneres aufstehen, ein Ziel vor Augen haben. Für mich lässt mein Ziel die Misophonie etwas in den Hintergrund rücken. 

Mein Fokus liegt damit nicht mehr nur auf der Misophonie und der Präventation von Triggern sondern auch auf meinen Träumen und Wünschen, die ich im Leben erreichen möchte.

Was sind Deine Ziele? Welche Träume verfolgst Du? schreibe mir hierzu gerne eine E-Mail!

Zusammenfassung

Nimm Dir bitte diesen wichtigen Punkt mit: Visualisiere Deine Ziele. Egal wie. Ob mit Motivationsboard oder auch anders. Stell Dir wirklich konkret vor, was Du erreichen willst im Leben. 

Damit erleichterst Du es Dir ungemein, motiviert und fokussiert zu bleiben. Das Motivationsboard soll dir dabei helfen, niemals aufzugeben und Dich daran zu erinnern, was Dein Ziel ist.

Hätte ich das vorher gewusst, dass die Visualisierung von Zielen einen solch positiven Effekt auf mich hat… Dann hätte ich mir schon viel früher ein Motivationsboard erstellt. 

Probier es! Wenn es auf Dich die selbe Wirkung hat, dann schön. Andernfalls findest Du sicher etwas, was Dich motiviert.

Nutze die 6 Tipps, um Dich auch in schwierigen Phasen zu motivieren und am Ball zu bleiben. Mit Motivation fallen uns die Dinge leichter. Brauchen wir wirklich Motivation um Dinge erledigt zu kriegen? 

Können wir auch ins Fitnessstudio gehen komplett ohne Motivation? Können wir dem Tag etwas schönes abgewinnen, auch wenn Dich Dein Partner getriggert hat? Denk mal drüber nach…

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