Mit diesen 7 Tipps bleibst Du trotz Misophonie entspannt

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In meinem ErstlingswerkIch hasse Geräusche!” beschreibe ich, wie ich mich täglich vor Triggern schütze, wie ich entspanne und wie ich über die Misophonie spreche. Aktuell gibt es das Buch gratis gegen eine kleine Versandkostenpauschale. Wenn das grundsätzlich interessant für dich klingt, dann findest du hier weitere Informationen.

Mit diesen 7 Tipps bleibst Du trotz Misophonie entspannt

In diesem Artikel öffne ich einen kleinen Notfallkoffer für Dich und zeige Dir 7 zuverlässige Werkzeuge, die Dir dabei helfen werden Dich zu entspannen. Die Misophonie kann zu einem echten Teufelskreis werden. Je schlechter wir gelaunt sind, desto anfälliger sind wir für Trigger. Je mehr wir getriggert werden, desto schlechter sind wir gelaunt. Einmal in diesem Kreis gefangen, scheint es keinen Ausweg zu geben. Kein Grund zur Verzweiflung. Ich zeige Dir den Notausgang. Wenn Du ein Haus baust, dann errichtest Du es auf einem soliden Fundament. Dieses Fundament stellt sicher, dass die Wände stabil sind und die Traglast abgesichert ist. Auch bei uns Menschen gibt es ein solches Fundament. Es ist unser Gemütszustand. Sind wir zufrieden, glücklich und entspannt, erhöht das automatisch die emotionale Stabilität und die Last, die wir tragen können. Allerdings haben wir gegenüber den Häusern einen Vorteil: Wir sind jederzeit in der Lage unser Fundament zu verstärken. Dazu müssen wir nicht alles wieder abreißen und von vorne beginnen. Wie das funktioniert? Das werde ich Dir in diesem Beitrag ausführlich erklären. Selbst wenn Du nicht unter Misophonie leidest, werden Dich diese Tipps weiter bringen. Körper und Geist sind eng miteinander verbunden. Tritt in einem dieser Bereiche eine Disharmonie auf, stimmt die Lebensbalance nicht mehr. Du wirst in diesem Artikel nicht nur lernen, was Du für Deinen Körper tun kannst, um den alltäglichen Stressfallen zu entgehen. Zusätzlich gebe ich Dir ein paar Tipps mit an die Hand, die Dein Mindset verstärken werden. Denke immer daran: Der wichtigste Mensch in Deinem Leben bist Du! Nur wenn Du funktionierst, bist Du auch eine Bereicherung für andere.

Wie eine gesunde Schlafhygiene und Sport Dein inneres Fundament verstärken

Wenn bei einem Smartphone der Akku leer ist, dann hängen wir das Gerät an das Ladekabel. Auch wir Menschen haben die Möglichkeit unseren inneren Akku aufzuladen, indem wir regelmäßig schlafen.
Die geeignete Nachtruhe für Erwachsene sollte 7-8 Stunden Schlaf beinhalten. In dieser Zeit erholt sich unser Stoffwechsel und die Abwehrkräfte werden gestärkt. Gleichzeitig verarbeitet das Gehirn die Eindrücke des Tages. Leiden wir unter Schlafmangel, sind wir gereizt und unausgeglichen. Das führt dazu, dass wir wegen unserer Misophonie schneller getriggert werden.
Was kannst Du für einen gesunden Schlaf tun? Schaffe Dir eine Schlafumgebung, in der Du Dich rundum wohl fühlst. Eine gute Matratze, die dafür sorgt, dass Du bequem liegst. Die Raumtemperatur sollte nicht zu warm und nicht zu kalt sein. Experten empfehlen 18 Grad als Richtwert. Verzichte vor dem Schlafen auf Dein Smartphone, da der hohe Blaulichtanteil in den Displays die Produktion des Schlafhormons Melatonin im Gehirn hemmt. Verzichte auch auf Alkohol, schweres Essen und Koffein vor dem Schlafen. Falls Du Probleme beim Einschlafen hast, dann versuche es mit einer Einschlaf-App. Dort kannst Du beruhigende Geräusche einstellen wie Meeresrauschen oder Regengeräusche. Schnell wirst Du Dich entspannen und einschlafen.
Achte auf Deinen Schlafrhythmus! Regelmäßige Schlafzeiten sind wichtige Voraussetzungen für einen gesunden und erholsamen Schlaf.
Ein weiteres sehr wichtiges Werkzeug für mehr Gelassenheit und besseren Schlaf, ist der Sport. Durch Sport wird Stress abgebaut und das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet. Das verbessert Deine Laune und senkt das Aggressionslevel. Außerdem hat Sport jede Menge gesundheitliche Vorteile. Organe werden durch die Bewegung besser mit Sauerstoff versorgt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinkt. Sport verstärkt unser Immunsystem, regt den Stoffwechsel an, hilft bei der Gewichtsreduktion und steigert das eigene Wohlbefinden. Wenn Du also ausreichend schläfst und regelmäßig Sport betreibst, dann hast Du schon einen großen Schritt in Richtung Gelassenheit getan. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Misophonie, sondern auch auf andere psychische Erkrankungen aus.

Achtsamkeit hilft Dir Deine Impulse zu kontrollieren und Dich trotz Misophonie zu entspannen

In diesem Abschnitt werde ich Dir eine besondere Form der Meditation vorstellen: Die Achtsamkeit. Sie stammt ursprünglich aus dem Buddhismus und hilft dabei die Psyche zu stabilisieren. „Höher! Weiter! Schneller!“ Das ist das Motto unserer Gesellschaft. Nicht selten fühlen wir uns gestresst und überfordert. Schnell ist die innere Unruhe hergestellt und wir reagieren extremer auf Triggergeräusche. Um nicht in den Teufelskreis der Misophonie zu geraten, brauchen wir dringend eine Übung, die uns dabei hilft unser Leben zu entschleunigen. Achtsamkeitsübungen eignen sich dafür bestens. Sie sind leicht in den Alltag zu integrieren und können fast von jedem Ort ausgeführt werden. So schafft man es, ohne viel Aufwand das Hier und Jetzt wahrzunehmen und sich gleichzeitig dabei zu entspannen.
Wie das funktioniert? Ganz einfach: Nimm Dir mehrmals am Tag eine Minute Zeit zum Innehalten. Setze oder stelle Dich bequem hin und lass Deinen Atem fließen. Richte Deine Aufmerksamkeit auf Deinen Körper. Dabei kannst Du Dich auf einzelne Stellen fokussieren oder auf den gesamten Körper. Beobachte Deine Gefühle und frage Dich, wie es Dir geht. Schau, was passiert. Beobachte, aber urteile nicht. Schon nach kurzer Zeit, wirst Du merken, wie leicht Du Dich entspannen kannst.
Die Achtsamkeit lässt sich auch in anderen Bereichen des Lebens ausüben. Wenn Du Dich draußen in der Natur befindest, dann halte kurz inne und beobachtete alles um Dich herum so genau wie möglich. Selbst beim Spazieren kannst Du Deinen Fokus auf jeden einzelnen Schritt lenken. Oder Du investierst 10 Minuten, um bewusst auf das Ein- und Ausatmen zu achten.
Die Achtsamkeitsübungen sind mittlerweile Bestandteil von Verhaltenstherapien und werden von anerkannten Therapeuten eingesetzt. Man schafft damit eine Distanz zwischen Reiz und Reaktionen. Somit erlangt man eine bessere Impulskontrolle, die bei der Misophonie eine bedeutsame Rolle spielt.

Verschiebe Deinen Fokus und lerne dankbar zu sein

Der englische Schriftsteller Sir Francis Bacon sagte einmal: „Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“
Die Dankbarkeit ist ein Mauerblümchen. Sie wird viel zu selten wahrgenommen. Dabei ist sie eine enge Verwandte des Glücks. Ständig richten wir unsere Aufmerksamkeit auf die Dinge in unserem Leben, die nicht perfekt laufen. Wir beklagen uns über alles, was wir nicht haben können. Gleichzeitig lenken wir unsere gesamte Energie auf Unzufriedenheiten und entwickeln negative Denkmuster. Auch hier geraten wir sehr schnell in einen Teufelskreis. Wir suchen so verzweifelt das große Glück, dass wir das kleine Glück gar nicht mehr wahrnehmen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und verliert sehr schnell das Interesse an Dingen, die ihm selbstverständlich erscheinen.
Auch hier zeige ich Dir einen Ausweg aus diesem Labyrinth. Alles was Du tun musst, ist Dein Fokus zu verschieben. Richte Deine Aufmerksamkeit auf Dinge in Deinem Leben, für die Du dankbar bist. Dazu gibt es eine sehr gute Übung, die ich selber jeden Abend vor dem Schlafen praktiziere. Ich schreibe mir 5 Dinge auf, für die ich an diesem Tag dankbar bin. Am Anfang musste ich mich anstrengen überhaupt 5 Dinge zu finden. Aber mit der Zeit trainiert man das Gehirn, sich auf die positiven Aspekte des Lebens zu konzentrieren. Wir sind unseren Gedanken nicht hilflos ausgeliefert, sondern können sie kontrollieren. 

Mit jedem einzelnen Gedanken lösen wir in unserem Gehirn eine biochemische Reaktion aus. Wenn wir glückliche Gedanken haben, setzt unser Gehirn Botenstoffe frei, die uns glücklich und zufrieden fühlen lassen. Genauso produziert das Gehirn bei negativen Gedanken Neurotransmitter, die Wut, Ärger und Unzufriedenheit auslösen. Deine Gedanken bestimmen Deine Emotionen und somit Dein Wohlbefinden. Denk daran: Lernst du dich zu entspannen, bist du trotz der Misophonie weniger anfällig für Trigger.

Stressabbau und Reduzierung der Geräuschempfindlichkeit durch die PME

Die PME (Progressive Muskelentspannung) ist eine absolute Geheimwaffe, wenn es darum geht gelassener zu werden. Mit dieser Methode wirkst Du Anspannung und Stress direkt entgegen. Wie funktioniert das? Bei der PME spannt man nach und nach sämtliche Muskelpartien an, hält kurz die Spannung und löst sie danach wieder ganz bewusst. Der Effekt ist verblüffend. Wir bauen automatisch Stress ab, fühlen uns schon nach kurzer Zeit gelassener und beginnen uns zu entspannen. Dabei sagt man der PME noch weitere Vorteile nach. Unter anderen wird bei regelmäßiger Ausführung der Blutdruck gesenkt, der Kreislauf stabilisiert und Schmerzen gelindert. Einige Mediziner empfehlen diese Methode auch bei Schlafstörungen. Gerade wenn wir unter Misophonie leiden, ist die PME sehr wichtig. Wir geraten häufig in Situationen, in denen wir getriggert werden. Nicht immer kann man der Situation entfliehen. Dabei geraten wir unter Stress und werden unter Umständen aggressiv. Mit der PME kann man in solchen Momenten sofort Abhilfe schaffen. Somit wird sie zu einem unverzichtbaren Werkzeug, das wir in unserem Notfallkoffer stets dabei haben sollten.
Es gibt verschiedene Varianten der PME. Eine besonders empfehlenswerte Methode ist die nach Edmund Jacobsen. Wenn Du mehr darüber erfahren willst, dann empfehle ich Dir dieses Video:

Lerne auch mal „Nein“ zu sagen und spreche offen über die Misophonie

Mir ist vor einiger Zeit etwas aufgefallen. Ich war früher oft wütend und gereizt. Dieser Zustand hat dazu beigetragen, dass ich leichter durch Essensgeräusche getriggert wurde. Dann habe ich mir die Frage gestellt, warum ich dauernd so schlecht gelaunt war. Die Antwort war simpel: Ich habe immer „Ja“ gesagt. Oft habe ich Dinge akzeptiert oder getan, die andere von mir verlangt haben. Obwohl mir das absolut nicht gefallen hat. Ich habe es einfach geschluckt. Das hat meine Misophonie verschlechtert und ich konnte mich immer seltener entspannen. Und dann lernte ich Nein zu sagen. Das war ein ganz wichtiger Schritt in meinem Leben. Wer immer „Ja“ sagt, wird ständig in Situationen kommen, die man nur schwer bis gar nicht meistern kann. Eine permanente Überforderung ist somit praktisch vorprogrammiert. Wenn Du gelassener werden möchtest, dann musst Du lernen auch mal „Nein“ zu sagen.
Gleichzeitig ist es wichtig, dass Du lernst über die Misophonie zu sprechen. Was im ersten Moment wie „eine Schwäche zugeben“ wirkt, ist viel mehr eine Stärke und erfordert jede Menge Mut. Die Misophonie ist noch nicht so bekannt und viele können sich nicht in die Betroffenen hineinversetzen. Umso wichtiger ist es für uns, dass wir unsere Angehörige, Partner oder Freunde darüber aufklären. Wenn es Dir gesundheitlich schlecht geht, dann suchst Du einen Arzt auf. Der Arzt kann Dich aber nicht verstehen oder Dir helfen, solange ihm Deine Symptome nicht bekannt sind. Du musst ihm schon erklären, was mit Dir los ist. Dasselbe gilt auch für die Misophonie. Erkläre Deinen Liebsten, wie Du Dich fühlst und hilf ihnen Dich besser zu verstehen. Gemeinsam könnt Ihr einen Schlachtplan erstellen, der euch das Zusammenleben erleichtert. Mehr zu diesem Thema und wie man mit Ignoranz bei der Misophonie umgehen kann, findet ihr unter folgendem Link: https://www.misophoniehilfe.de/misophonie/misophonie-verstehen/

Sei gut zu dir! Selbstliebe – warum sie so wichtig ist

Wir sorgen uns um unsere Liebsten. Mit Freude im Herzen beschenken wir andere, machen ihnen Komplimente und sorgen uns um sie. Das ist eine schöne Sache. Aber kümmerst Du Dich auch um Dich selbst? Machst Du Dir selber hin und wieder eine Freude oder legst einen Tag ein, an dem Du Dich verwöhnst? Falls das nicht der Fall ist, solltest Du damit am besten sofort anfangen.
Wenn man den Begriff „Selbstliebe“ hört oder liest, dann assoziiert man ihn direkt mit Selbstverliebtheit oder Egoismus. Damit hat das aber rein gar nichts zu tun. Denk an das „innere Fundament“. Wir können langfristig nur stark für andere sein, wenn wir unsere eigene emotionale Balance im Gleichgewicht halten. Begegne Dir selber mit Wertschätzung und Respekt. Dadurch gehst Du gefestigter durchs Leben, bist gelassener und weniger anfällig für Stress oder Trigger. Dein Umfeld wird Dich ganz anders wahrnehmen. Deine innere Zufriedenheit wirkt sich positiv auf deine Ausstrahlung aus. Außerdem stärkt es deine gesundheitliche Konstitution.
Erlaube mir bitte ein kurzes Schlusswort. Ich habe Dir in diesem Artikel 7 Werkzeuge mit an die Hand gegeben, die Dir helfen Dich trotz Misophonie zu entspannen. Wenn Du diese für Dich umsetzt, wirst Du eine deutliche Verbesserung in Deinem Leben spüren. Du wirst glücklicher, zufriedener und gelassener sein. Dein Umfeld wird darauf positiv reagieren. Was Du ausstrahlst, kommt zu Dir zurück.
Und sollten Dir diese 7 Werkzeuge noch nicht reichen, dann habe ich einen ganzen Werkzeugkoffer für Dich. Damit wirst Du Dich trotz Misophonie immer entspannen können. Er ist auch für Deine Angehörigen geeignet und ermöglicht Euch ein besseres Zusammenleben. Neugierig geworden? Dann schau Dir unbedingt noch folgendes Angebot an:


Weitere Tipps findest Du in meinem Gratis-Buch “Ich hasse Geräusche!”.

Alles gute,

Dein Patrick

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